Das Leben hat mich gelehrt vorsichtig zu sein.

Wenn ich eins im Leben gelernt habe, dann ist es vorsichtig zu sein.

Vorsicht heißt nicht Misstrauen, Vorsicht heißt gewappnet sein. Gewappnet für alle Möglichkeiten, die das Leben so bietet.

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Ich war früher immer ziemlich euphorisch, leicht zu begeistern und dann oft von himmelhochjauchend zu todesunglücklich. Ich habe mich freudig ins Unglück gestürzt, ohne nach links und rechts zu sehen. Meine Mama hat es immer gesagt, aber ich wollte nie hören. Konnte es nicht. Wie denn auch? Manche Dinge kann man erst verstehen, wenn man es selbst erlebt hat. Manche Fehler muss man einfach selbst gemacht haben, um dann daraus zu lernen. Ich denke jede Mutter hat instinktiv damit zu kämpfen, denn dein Kind muss fallen um zu wissen, dass es weh tut. Manche Dinge muss man fühlen, um sie zu verstehen – da reichen Worte nicht aus.

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Wir jonglieren im Leben also irgendwann mit den beiden Komponenten Selbstbewusstsein und Zurückhaltung. Die Waage muss gleich bleiben, denn sonst kommt man im Leben nicht weiter. Wer immer voraus rennt, kann fallen – aber wer immer hinter den Anderen bleibt, wird nie ein Erfolgserlebnis haben.

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Ich habe aus vielen Fehlern gelernt, das Geschehen um mich herum zu beobachten. Zu schnuppern, ob die Luft rein ist, um dann loszurennen. Ich habe gelernt, mich nicht zu sehr auf gute Nachrichten zu versteifen und mich erst zu freuen, wenn es so weit ist. Vorfreude ist die schönste Freude – aber geplatzte Versprechen reißen tiefe Wunden. „Freu dich nicht zu früh, Joana!“ oder „Versteif dich da jetzt nicht so drauf!“ waren Sätze, die mich bis zu meinem Auszug von Zuhause stets begleitet haben. Später ist man immer schlauer. „Ich hab’s dir doch gesagt!“ ist ein Satz, den kein Mensch gern hört – denn neben „Ich bin enttäuscht von dir.“ drückt kein Satz das eigene Versagen besser aus.

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Ich plane mittlerweile nicht mehr weit voraus – jedenfalls nicht detailliert. Es gibt grobe Ankerpunkte im Kalender, die mir eine gewisse Orientierung geben, aber mein genauer Zeitplan wird bei mir meist erst ein paar Tage vorher durchgenommen. Ein paar Tage vorher ist die Wahrscheinlichkeit einfach am höchsten, dass alles so stattfindet wie geplant. Seit Januar steht im Oktober Urlaub für Niklas und mich eingetragen. Ob ich mich darauf freue? Nein, ich habe da noch gar nicht drüber nachgedacht – denn manchmal kommt es im Leben anders und dann bin ich zutiefst enttäuscht. Freuen werde ich mich dann, wenn alles geklappt hat. Dann kann mir keiner meine Freude nehmen. Vielleicht finden manche diese Ansicht verkorkst, aber nach ein paar Enttäuschungen im Leben ist das bei mir ein Automatismus geworden, der mich vor bösen Überraschungen schützt. 

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Niemals zu sehr auf etwas versteifen, Menschen niemals zu sehr vertrauen, Ideen niemals Jedem offenlegen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich glaube an das Gute im Menschen, aber wenn Menschen den Glauben an sich selbst verloren haben, sind sie zu allem fähig.

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Ich bin vorsichtig. Ich beobachte gern aus der zweiten Reihe. Ich vertraue nicht so schnell. Ich habe mir eine Mauer aufgebaut. Ich wäre gern herzlicher. Aber ich fühle mich sicher und stark. Die Mauer die mich schützt, wurde aus alten Fehlern gebaut. Fehler die man machen musste um zu erkennen, wer man ist, was man kann und wo es hin geht.

Man sollte sich nie für seine Fehler schämen, vielmehr sollte man sich freuen, daraus gelernt zu haben.

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Kleid: Sheinside*

35 Antworten zu “Das Leben hat mich gelehrt vorsichtig zu sein.”

  1. Anni sagt:

    Liebe Joana, was für ein wunderschöner Post. Ich sitze hier, lese und fange fast an zu weinen, weil ich grade mitten in dem Loche stecke, das nach dem Himmelhoch-Jauchzend kommt…. Ich war schonmal an dem gleichen Punkt wie du, habe mich nicht mehr zu sehr vorgefreut sondern genossen wenn es wirklich passiert ist und mir oft anhören müssen, dass das nicht normal wäre, sich nicht schon wochenlang vorher zu freuen. Aber dann irgendwie hat sich das alte Verhalten einfach wieder eingeschlichen. Man freut sich wieder zu viel. Man wird enttäuscht und auf einmal ist auch dir Kreativität weg. Dann muss man hart kämpfen um wieder da raus zu kommen – aber zum Glück macht einem Mut, dass man es schon einmal geschafft hat und es auch wieder schaffen wird. 🙂 Ich sitze heute vor einem fertigen Bild, das mir nicht gefällt und fühle mich als hätte ich noch nie eines bearbeitet. Dabei liebe es es eigentlich so sehr! Aber dein Post hat mich gerade daran erinnert, dass das gar nicht ich bin sondern nur dieses Gefühl. Ich habe letztens auch einen Beitrag dazu geschrieben, dass man sich manchmal einfach klein fühlt und dass ich glaube, dass viel davon mit unserer Generation zusammenhängt. Du findest ihn hier

    Pass gut auf dich auf und erhalte dir bewusst diese tolle Einstellung, wenn man sich zu sehr daran gewöhnt, dann kann man viel zu leicht wieder in alte Muster verfallen.

    Liebe Grüße von der Ostsee <3

  2. Acy sagt:

    Oh, Joana…
    Wie schaffst du es nur immer an genau diesen blöden Tagen über genau das richtige Thema mit genau den richtigen Worten zu schreiben? Dankeschön 🙂

    Nur ist es halt oft viel einfacher zu versuchen, Fehlern aus dem Weg zu gehen, als mal etwas zu riskieren. Auf kurze Sicht erspart man sich vielleicht Enttäuschung – auf lange Sicht aber bestimmt nicht. hätte ich doch einmal gesagt, was ich denke… Hätte ich die Chance doch mal ergriffen. Schlussendlich bleibt einem nur der Konjunktiv. 🙁

  3. Natascha sagt:

    Ein sehr schön geschriebener Text ! Zeugt von einigen Fehlern der Vergangenheit.
    Gut, wenn Du Deinen Weg gefunden hast um damit umzugehen.
    Ich suche noch danach. Ich kann so schnell nicht „vorsichtig sein“, wie Du es nennst. Ich bin
    zu gutgläubig, erzähle schnell zu viel und vertraue zu leicht.
    Ich frage mich, wann der Punkt kommt, wo sich das ändert.
    Danke für Deine schönen Beiträge! Regen immer sehr zum Nachdenken und Träumen an <3

  4. Fashion Kitchen sagt:

    Ich hoffe es klappt vielleicht und Ihr kommt uns besuchen 🙂

  5. Sunny sagt:

    „Man muss Fehler machen, un zu erkennen was falsch lief.“ Wie viele Menschen ich gerne das sagen würde. Danke.

  6. janine sagt:

    Hab mich gerade ins zweite bild von oben verliebt.

  7. Sarah sagt:

    Ich denke es kommt darauf an, worin man sein Vertrauen steckt. Ich glaube, dass es einen gesunden Mittelweg gibt. Meiner Meinung nach ist es nicht gesund, wenn man seine Gefühle unterdrückt und eine Mauer um sich herumlegt. Sie ist ja da aufgrund von Verletzungen und Enttäuschungen. Wenn diese Mauer aber eher ein Grenzen setzen ist, dann halte ich es für wichtig. Wenn man bereit und offen dafür ist , dass es anders eintritt als man dachte und auch, dass es ebensogut, wenn nicht sogar besser wird, dann kann man mit Enttäuschung besser umgehen. Ich hatte jahrelang eine Mauer um mich herum , um nicht enttäuscht zu werden, aber ich habe irgendwann gemerkt, dass auch ein positiver Teil in mir gestorben ist und dass ich nicht mehr lebendig war. Darüber ging mir ebenfalls ein Teil meiner Kreativität verloren. Seitdem ich lerne, dass Vorfreude und dann Enttäuschung nicht das bedeuten müssen was ich sonst dachte, geht es mir viel besser damit.
    Aber wie gesagt, Grenzen setzen ist auch wichtig. 🙂

  8. Drahtseiltänzerin sagt:

    Wieder mal ein sehr schöner Post, Joana!
    Die Bilder sind auch toll geworden.
    Ich erkenne mich in dem, was du schreibst sehr gut wieder, ich bin in dieser Hinsicht genauso eingestellt wie du und vertraue auch nicht so schnell aufgrund von Erfahrungen in der Vergangenheit. Nur meinen Drang, Dinge planen zu wollen, müsste ich noch etwas einschränken, weil es, wie du sagst, doch oft anders kommt als man denkt.
    Ich freue mich bereits auf deinen nächsten Post <3

    • Heimselig sagt:

      Ich möchte Sarah hier zustimmen. Ich glaube ein Mittelweg ist wichtig. Mauern lassen nicht mehr viel durch…. auch kann man selbst nicht mehr durchschauen. Grenzen sind oft Linien oder Schranken, man kann aber noch auf die andere Seite gucken und vorsichtig abwägen was man gut findet und was nicht. Was zu einem passt.
      Persönlich merke ich auch gerade, dass ich wieder an eine Weggabelung gekommen bin. Ich merke, dass mein Rucksack, den ich die ersten Jahre meines Lebens getragen habe, mit vielen Dingen gepackt ist (zum größten Teil von meinen Eltern), die sich jetzt nicht mehr richtig anfühlen. Ich möchte ihn jetzt auspacken und gucken was ich noch brauche und was mich stört.
      Vielleicht magst du auch mal den Rucksack angucken, den dir deine Eltern für die erste Phase deines Lebens gepackt haben?
      Liebe Grüße
      Janine

  9. Fran sagt:

    Ein paar meiner besten Entscheidungen waren Fehler. In diesen Fällen läuft das Ganze in drei Phasen ab: 1) Yeah, das wird super. 2) Ähm… Nicht super. Gar nicht super. Das war doch ganz anders geplant. Wie konnte das nur passieren? 3) Ja, immer noch Mist. Aber beim Ausbügeln ist auch viel Tolles passiert. Trotzdem: Repeat? Muss nicht sein.

  10. Iris sagt:

    Wow! Unglaublich schöner Text ♥

  11. Bastian sagt:

    hey Joana, ein toller text, dem ich genauso zustimme…würde alles auf keinen fall als verkorkst einstufen…sondern als ganz normal bezeichnen. übrigens: ich finde, du bist schon ganz schön herzlich 🙂

  12. Maren sagt:

    Wunderschöner Post und Bilder!

  13. Lydia° sagt:

    Hey 🙂 Ich seh das ganz genau so. Manche Sachen muss man einfach ausprobieren und hinterher feststellen, dass es ein Fehler war. Was wären wir für Menschen, wenn wir immer auf Mutti hören würden?!

    Zwei Fragen zu deinen Haaren hab ich noch. Sind das deine echten Haare oder Extensions? .. und sieht das nur so aus oder hast du lila stichige Haare? 🙂

    LG Lydia°

  14. Lucia sagt:

    Super schöner Post Joana, wie immer!! Ich stelle in einermeiner nächsten Posts meine Lieblingsblogs vor und habe da so zwei Fragen an dich so dass das ganze einkleines Interview wird: 1.Warum bloggst du? 2.Wie schaffst du es immer weiter zu machen mit deinem Blog? wäre super lieb wenn du mir die Fragen beantworten würdest! Liebst www.cara-lucia.blogspot.de

  15. Luna sagt:

    Was für wunderschöne Bilder!

  16. Barbara sagt:

    Schöne Bilder mit einem schönen Post. Ich bin eher so, wie du dich anfangs beschrieben hast… Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.

  17. Ketzi sagt:

    Wow, liebe joana ich muss dir wirklich danken, denn deine posts muntern mich immer wahnsinnig auf und geben mir zuversicht in den dingen, die ich versuche zu meistern.
    Und leider hab ich auch in letzter zeit begriffen, dass es oft besser ist, nicht Jedem sein Vertrauen zu schenken und das eine Mauer vor den eigenen Gefühlen oft sehr hilfreich ist. Lg Kathi

  18. Johanna sagt:

    Wunderschöne Fotos und wahre Worte! 🙂

  19. Franny Bruns sagt:

    Hey,
    dieser Post ist wirklich wunderschön und du hast echt immer tolle Fotos.
    Liebe Grüße
    FRanny

  20. kiez&tell sagt:

    Mit diesem Beitrag sprichst du mir sehr aus der Seele, vielen Dank!

  21. nicolepauluhnphotography sagt:

    Recht hast du – sich zu früh freuen, an gemachten Zusagen festklammern und alles planen ist nicht der richtige Weg. Viel zu groß´ist der Schmerz, wenn es nicht so klappt, wie man es sich erhofft, vor allem dann, wenn man seine gesamte Energie und sein Herz daran hängt. Immer wieder wichtig, sich daran zu erinnern!

    Liebe Grüße,
    Nicole
    http://nicolepauluhnphotography.blogspot.de/

  22. Peter sagt:

    Ich mag deine Texte, vielleicht ungewöhnlich für einen Mann, aber das ist mir egal.
    Und deine Bilder sind wie immer super!
    Danke für deinen Artikel…

  23. about a closet sagt:

    such a lovely look! you look wonderful!

    http://www.aboutacloset.com/

  24. Kistina sagt:

    Was für ein wunderschöner Text und über die Bilder brauche ich ja schon gar nicht mehr schreiben. Es sind einfachsten die schönsten, welche ich gesehen habe. Ich denke die Mauer, die man sich mit der Zeit aufgebaut hat, macht einen auch ein Stück traurig. Denn ich habe meine Fröhlichkeit und Offenheit gegenüber den Menschen etwas gedämmt….

    Liebe Grüße Kristina von KD Secret

  25. Leni sagt:

    Die Mauern, die man um sich aufbaut sind mir sehr bekannt, um sich zu schützen funktionieren sie super, um am Leben teilzuhaben leider nicht immer… Irgendwie muss man da das richtige Maß finden. Mittlerweile habe ich für mich das richtige Maß gefunden, naja vermutlich, aber der Weg dahin war sehr schwer…
    Auf den Fotos siehst du irgendwie total elfenhaft aus.

  26. Miriam sagt:

    Dein Post hat mich zu Tränen gerührt. Ich weiß selber nicht, warum genau. Vielleicht weil ich auch lieber so sein möchte. Weniger naiv. Weniger versteift auf eine Sache. Trotzdem begleitet mich meine Angst, wieder verletzt zu werden. Enttäuscht zu werden, weil nicht das eintritt, was man sich erhofft hat. Weil Menschen gehen, von denen du dachtest, sie bleiben länger. Zu weit voraus geplant. Ich möchte von diesem Zug abspringen, doch nur wie.

    Ich finde deinen Post so atemberaubend schön. Er macht mir Mut. Mach‘ bitte weiter so!!

  27. Ilka sagt:

    Du schreibst mir (erneut) richtig aus der Seele!
    Ich finde es wirklich beeindruckend, wie viel du trotz deiner offensichtlichen Zurückhaltung von deinen Gedanken und deinem Wesen preisgibst. Mir haben deine Posts jedenfalls schon oft den nötigen Schupser gegeben, den ich brauchte. Danke dir!!
    Wunderschöne Fotos! Das Kleid ist wirklich atemberaubend! Hast du Haarkreide benutzt?
    Liebe Grüße,
    Ilka

  28. wiebke sagt:

    never a failure, always a lesson!

  29. Angi sagt:

    Wunderschöne Worte. Ich stecke grade (mal wieder) in der Suche nach mir und meinem Weg. Und wie ich meinen Weg gehe. Mit 26 kein schönes Gefühl. Aber deine Worte haben mir grade nochmal einen kleinen Schubs gegeben, gezeigt das es auch mal okay ist nicht zuviel Vorfreude zu haben, sich erst über Dinge zu freuen wenn sie wirklich passieren. Denn den Fehler habe ich in letzter Zeit auch zu oft gemacht.
    Danke für diesen wundervollen Beitrag <3

  30. Leeri sagt:

    Ich kann dich wirklich gut verstehen, denn ich bin genauso – ich weihe andere in meine Pläne oft erst ein, wenn sie so wirklich fest stehen, fange an, mich auf Sachen zu freuen, wenn ich wirklich (wirklich wirklich) sicher weiß, dass es klappt. Ich kann das alles so gut verstehen.

  31. freddy friday sagt:

    i love your photo, sooooo much pretty 🙂 i wish i could understand whats written here :p

  32. Milla sagt:

    Niemand schreibt so tolle und motivierende Worte wie du.
    Leider fallen so oft Pläne ins Wasser, nicht wegen dem Wetter,
    sondern weil man immer abhängig von anderen ist. Nicht umsonst
    fällt oft der Satz: „Immer muss man alles selber machen!“
    Leider gehöre ich zu den Leuten, die gerne planen und sich riesig auf
    solche Events freuen…

  33. Yvonne sagt:

    Liebe Joana,
    Du sprichst mir so aus der Seele. Ich habe gerade das beste in meinem Leben verloren und das nach einem Jahr voller Liebe. Ich würde einfach in meinem Leben stehen gelassen und gleichzeitig raus gerissen. Ich hoffe schon lange nicht mehr das etwas so passiert wie ich es mir wünsche. Man darf sich wirklich keine zu großen Hoffnungen auf etwas machen, das gewaltig nach hinten los gehen kann.
    Kompliment dafür, wie du das ausdrückt, was in so vielen vor geht.

  34. Carolin sagt:

    Liebe Joana,

    mir ist gerade aufgefallen, dass deine Bilder im Vergleich zu sonst hier total kontrastreich sind – wie schön das zum Thema passt. Ich weiß nicht ob es Zufall war (obwohl, nee du machst dir Gedanken!) und solche Kleinigkeiten müssen auch mal gelobt werden, ganz abgesehen vom Inhalt des Texts 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Carolin (die gerne mal von Bett und Stuhl fällt, du weißt schon…)

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