So hat sich über die Jahre mein Stil entwickelt.

So hat sich über die Jahre mein Stil entwickelt.

Es klingt furchtbar abgedroschen, aber ich war früher wie besessen von der Fotografie. Nicht von der Technik – das interessiert mich bis heute nicht – sondern einfach davon, Dinge festzuhalten. Ideen, Träume, Ideale und auch viel Schwachsinn. Auf Fotos kann man sich verstellen, man kann sich in andere Welten träumen, man kann die Dinge so festhalten wie man sie gern hätte. 

Fotos dokumentieren mehr, als nur die äußerliche Veränderung einer Person. Sie dokumentieren die Träume einer Teenagerin und den ganz persönlichen Weg mit allen Facetten. Auch die Dinge, die nicht auf dem Foto zu sehen sind, aber wieder in Erinnerung gerufen werden, wenn man sie sich nach ein paar Jahren ansieht: Der Mensch hinter der Kamera. Die Umstände, unter denen das Foto aufgenommen wurde. Der Grund. Die Idee. Die Situation. Eine Geschichte rund um das Foto, die für andere nicht sichtbar ist. Das ist für mich fast genau so viel wert wie das Foto an sich.

Der wahre Erinnerungsschatz eines alten Fotos ist nur zu 50% sichtbar. Der Rest ist für andere unsichtbar und dafür umso wertvoller.

Vielleicht erzähle ich euch ja ein bisschen davon.

rot

Frisch angekommen in meiner neuen Heimatstadt Münster habe ich mich gefühlt, als hätte ich die Möglichkeit mein Leben noch einmal ganz neu zu beginnen. Meinen alten Spitznamen aus der Schulzeit habe ich in Münster nie erwähnt. Mit 18 Jahren habe ich mich für unheimlich erwachsen gehalten und meine Ausbildung in diesen ganz gewöhnlichen Fotostudio war für mich der erste Schritt zur Erfüllung eines Kleinmädchentraums – einmal Fotografin mit eigenem Fotostudio zu sein. Diese Bilder hat mein Ausbilder damals von mir gemacht, den ich damals für einen wahnsinnig tollen Fotografen gehalten habe. Versteht das nicht falsch – ein wirklich guter Fotograf und netter Mensch – aber meine Sicht auf die Welt reichte damals nicht weiter als mein kleiner ausgestreckter Arm.

Während man am Anfang einer Ausbildung als stilles Mäuschen verschreckt in einer Ecke steht und den Azubis im 2. und 3. Lehrjahr jedes Wort von den Lippen aufsaugt und Arbeitsvorgänge genauestens beobachtet um bloß nichts falsch zu machen, denkt man im 2. Lehrjahr man wäre für den Betrieb überlebenswichtig und man könne eh machen, was man wolle. Gut. Im Grunde genommen war es so, denn der Laden wurde zu einem sehr großen Teil von Azubis geschmissen. Was ich damit sagen möchte: Man fängt an, seine Comfortzone zu verlassen und mal über den Tellerrand zu blicken. Seltsame Dinge ausprobieren, verschiedene Objektive testen oder einfach nur Schwachsinn zwischendurch, wenn mal wieder der Laden gähnend leer war. Das Fotostudio war Azubireich und hier konnten wir machen, was wir wollten, wenn der Chef nicht hinsah. Diese Fotos hat also meine Azubikollegin von mir gemacht, mit der ich so manche Stunde durch solchen Schwachsinn totgeschlagen habe.

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Man kommt ins 3. Lehrjahr und die langweiligen Studioaufnahmen (die die süßen Azubis im 1. Lehrjahr ja jetzt immer aus Langeweile im Studio machen) reichen einem schon lange nicht mehr. Man denkt, man könne das Rad neu erfinden und orientiert sich an völlig abgedroschenen Vorbildern wie der Vogue, Lady Gaga oder Germanys next Topmodel. Unsere Sicht auf die Welt war zu dem Zeitpunkt (trotz Internet!) immer noch nicht viel weiter, als über das kleine Fotostudio hinaus. Kleider aus Alufolie, Gegenlicht oder abgefahrenes selbstkreiertes Make Up – man hat sich gefühlt, als müsse man bald auch zu Germanys next Topmodel eingeladen werden, weil man einfach so abgefahrene Shootings macht. Ganze Sonntage haben wir in unserer Freizeit im Studio verbracht, um unsere neuen totaaal abgefahrenen Ideen umzusetzen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und ist der Grund dafür, warum ich keine Studiofotografie mag. Es ist nicht echt. Man stößt an Grenzen. Man ist schnell gelangweilt.

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Ein wahres Highlight war damals ein Shooting, was wir als Gruppe während eines Lehrgangs in Dortmund machen durften, weil da gerade ein Teil des Gebäudes saniert wurde. Die Idee kommt natürlich von Germanys next Topmodel – wer hätte das gedacht. Es war großartig. Ein gefühlter Schritt in den Fotografenolymp. Diese Fotos habe ich stolz meiner ganzen Familie präsentiert – selbst die Oma durfte mal staunen. Alles war irgendwie anders damals. Heute belächle ich diese Fotos. Wie sehr ich mich gequält habe in diesen Schuhen, diesem kratzigen Billigkleid und dem Mehl in jeder Pore meines Körpers. Und wie stolz ich war. Und das ist es doch, worauf es ankommt. Ich bereue nichts. Ich habe so viele Dinge ausprobiert und kann heute aus Sicht vor und hinter der Kamera sprechen. Diese Fotos finde ich furchtbar und sind für mich einfach „ganz nett“ – aber meine Sicht der Dinge und die ansprüche an „ein gutes Bild“ haben sich in den letzten Jahren auch verändert. Ich denke, jedes einzelne Shooting hat mich geprägt und meinen Bildstil zu dem gemacht, was er heute ist. 

Diese Bilder sind ebenfalls beim Lehrgang entstanden und waren umgesetzte Aufgaben, die wir als Gruppe zugeteilt bekommen hatten. Das erste Bild war ein „Remake“ und wir haben einfach ein Bild aus dem Internet gesucht und es versucht 1 zu 1 nachzumachen. Das linke Bild hängt übrigens noch heute an der Wand des Handwerkzentrums in Dortmund und ich bekomme regelmäßig Mails mit Grüßen von Mädels, die gerade auch auf diesem Lehrgang sind. Ich weiß nicht warum, aber es macht mich furchtbar stolz. Nicht, weil ich dieses Bild besonders toll finde – sondern eher, weil ich es als eine Ehre empfinde, da hängen zu dürfen und von anderen Mädels erkannt zu werden, die den selben Weg gehen wie ich es damals getan habe. Eine Art Ahnengalerie oder Eddinggekritzel an der Wand „ich war hier…“

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Irgendwann kurz vor meiner Gesellenprüfung gab es einen Bruch. Als hätte die Studiotür aufgestanden und wir hätten den Weg nach draußen gefunden. Wir taten verbotene Dinge – fotografieren gegen das Licht oder in dunklen Kellern mit nichts weiter als einem Baustrahler. Wir warn wir eine Gruppe Ausreißerkinder, die die Welt entdeckten und so langsam bekam ich ein Gefühl dafür, wie es ist frei zu sein. Nicht, dass ich räumlich eingeengt gewesen wäre – aber irgendeine Blockade in meinem Kopf hatte sich gelöst und auf einmal konnte ich die Welt sehen, wie sie war. Und sie war groß.

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Als letztes möchte ich euch noch Bilder zeigen, die wir für eine Schulaufgabe zum Thema „Sucht“ gemacht haben. Ich kann mich noch daran erinnern, wie diese Bilder in der Schule hingen und meine Lehrerin nie wusste, dass das arme Ding auf den Bildern das liebe Mädchen aus ihrer Klasse war… Diese Bilder sind zwar nicht besonders schön – aber sie haben zum ersten Mal etwas, das sie von allen vorherigen unterscheidet: Ausdruck. Eine Message. Ein Gefühl. Angst, Verzweiflung, Resignation, Trotz, Wut. Was auch immer – aber es waren zum ersten Mal Bilder, die man sich länger angeguckt hat und begriffen hat, dass es nicht nur darauf ankommt, was auf den Bildern zu sehen ist.

Dass Fotos also Erinnerungen bildlich dokumentieren ist in gewisser Weise paradox – denn der wahre Erinnerungsschatz ist unsichtbar.

31 Antworten zu “So hat sich über die Jahre mein Stil entwickelt.”

  1. o sagt:

    heftigster post seit langem. ich weiß nicht warum aber finde das eifnach nur faszinierend. wahrscheinlich weil es zeigt wie lange es dauert bis man seinen stil gefunden hat und zeigt wie viele möglichkeiten es gibt kreativ zu sein. einfach unglaublich deine ganze entwicklung und auch die bilder. und weil mich im moment solche dinge die ins extreme gehen wie du deine sucht/besessenheit nach fotografie beschreibst total reizen udn faszinieren.

  2. Dunja sagt:

    wow, toller Post! ´man sieht die Verwandlung in deinen Bildern gut, auch die von den Anfängen des Blogs zu den Bildern jetzt. Du bist eine tolle Inspiration und es ist immer wieder schön von dir zu lesen, besonders die Geschichten über deine Ausbildung und deine Entwicklung finde ich interessant. 🙂 bin gespannt, was die Zukunft bringt und was man auf dem Blog miterleben kann!

    Ganz liebe Grüße
    Dunja

  3. TheChronist sagt:

    Schöne Story. Man ist fast ein wenig traurig, dass man die Schoana von damals nicht mehr kennen lernen kann…

  4. Lukas Becker sagt:

    Hallo Joana,

    ein sehr sehr ehrlicher Artikel, mit einem spannenden Hintergrund. An vielen Stellen habe ich mich selbst wiedererkannt und ich schätze mal, dass es vielen Anderen auch so oder ähnlich gehen wird! Zwar bin ich noch weit davon entfernt, ein eigenes Studio eröffnen zu können, aber mal schauen, was die Zukunft bringt 😉

    In Jedem Fall kannst du meiner Meinung nach wirklich stolz sein auf das, was du dir aufgebaut hast!!

    Liebe Grüße
    Lukas

  5. Luise sagt:

    Ein toller Bericht mit super schönen Bildern. Ich weiß z.B. selbst wie man sich im 1. Lehrjahr gefühlt hat und man sich von Zeit zu Zeit immer weiter entwickelt und sicherer wird. Des weiteren finde ich es super wichtig immer neue Dinge auszuprobieren, den nur dadurch kann man Erfahrungen sammeln und sich selbst weiter entwickeln.

    Liebe Grüße
    Luise von www.just-myself.com

  6. Electrofairy sagt:

    Deine Entwicklung anhand der Fotos zu sehen ist GROSSARTIG!

  7. Lili sagt:

    Schöner und vor allem sehr interessanter Post. 🙂
    Ich habe auch eine Ausbildung zur Fotografin gemacht und sogar ziemlich gut abgeschlossen, aber uns wurde immer eingetrichtert, gegen das Licht zu fotografieren. Gegenlicht als Hauptlicht zu benutzen. Das war bei uns und bei allen die ich kenne nix „verbotenes“

  8. Wiebke sagt:

    Richtig richtig toller Post.
    Posts dieser Art liebe ich einfach, weil du so eine krasse Entwicklung hinter dir hast und es mal wieder zeigt, dass jeder klein anfängt.
    Das macht dich so sympathisch. Besonders weil du nicht eines dieser Rich Kids warst, die mit 12 eine Digitale Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen haben, sondern mit einer kleinen Knipse angefangen und dich „hochfotografiert“ hast.

    Ich bin Mediengestalterin und lache heute auch gerne über meine früheren Werke, ohne diese zu bereuen, weil sie meinen Stil geprägt haben. Übung macht den Meister, ich hoffe aber, dass nicht allem, was ich in Zukunft lernen werde so ewige komische Experimentierphasen vorausgehen müssen 😀

    Liebe Grüße!

  9. Lichthauch sagt:

    Aiii, Joana, ein wirklich sehr toller und interessanter Post. Er ist so ehrlich und zeigt deine Entwicklung sehr. Ich weiß genau, was du meinst, dass nur die 50% der Erinnerungen auf den Bildern zu sehen sind. Die anderen 50% bleiben im Herzen. Wenn man sich nach paar Wochen oder Monaten die Bilder anschaut und denkt wie viel Spaß man da doch hatte. Wie das Model rumgesprungen ist, um sich aufzuwärmen und auf Bäumen geklettert ist. Ich finde, diese Erinnerungen sind sehr wertvoll. Es ist wirklich toll, dass du hns immer ein Blick in deine Welt gewährst <3

  10. Christina Key sagt:

    Oh mein Gott! Du warst schon immer so bildschön und fotogen! Ich LIEBE diesen Beitrag! :))
    Echt wunderschöne Fotos, gefallen mir total gut!

    Liebe Grüße aus Freiburg! 🙂

    XX,
    Christina Key

  11. Blaine sagt:

    Was für ein toller Post! Und wie recht du hast: Fotos sind auch für mich „nur“ eine Erinnerungsstütze… schaut man sie an erscheinen flimmernd weitere Momentaufnahmen, Situationen, Gefühle, Gerüche, Geräusche und Personen vor dem geistigen Auge. hmmmm… irgendwie melancholisch.

  12. Lydia° sagt:

    Wow, du bist ja mal extrem wandlungsfähig! Ich glaube, du könntest auch als Model durchstarten. 🙂

  13. Jessie sagt:

    Ach ja, da kommen einige Erinnerungen an die Ausbildung wieder hoch. An das ,,Remake“ kann ich mich auch noch total gut erinnern. Und alle sind bei den Aufgaben, in kleinen Gruppen, wie wild durch das ganze Haus gelaufen um den perfekten Aufnahmeort zu finden. 😀
    Und die Weiterentwicklung ist wirklich beeindruckend. Gerade wenn man die alten Bilder noch einmal raus kramt ist es doch immer wieder unglaublich zu sehen, wie sehr sich die Bilder doch verändert haben.

  14. Franzi sagt:

    Toller Text und tolle Bilder! Ich finde die Wandlung auch faszinierend. Aber nicht nur deine Wandlung zu deinem eigenen Stil. Ich finde man erkennt auch in den Bildern allgemein den typischen Verlauf der Jahre in der Gesellschaft durch die Mode und Ausdrucksweise.

    Ich mag diese Art von Post von dir immer sehr gerne. Etwas anderes und obwohl für dich „so altes“ doch so frisches. 🙂
    Erstaunlich finde ich den Unterschied von deiner Schulfotoreihe zu den ersten Aufnahmen während der Ausbildung. Hier sieht man gut, wie man sich am Anfang von etwas Neuem doch zuerst wieder zurücknimmt.
    Obwohl nichts Kreatives studiere, ist mir bei der Art der Umsetzung auch aufgefallen, dass ich meine vorherige Kreativität aus der Schulzeit doch erstmal im ersten Semester wieder zurückgeschraubt habe. Man will ja bloß nichts falsch machen am Anfang.

    Liebe Grüße
    Franzi

  15. Nadja sagt:

    Ich muss mich diesem Lob hier wieder einmal voll und ganz anschließen! Ein wirklich toller Post und ich liebe es, wenn du solche „alten“ Erinnerungen mit uns teilst.. Diese Entwicklung ist immer wieder faszinierend und es ist klasse, dass man sieht was man alles erreichen kann, wenn man nur am Ziel dran bleibt.. 🙂

  16. Anni von Positiviphy sagt:

    <3 Ich find den Post klasse! Das kleine süße Mädchen im roten Kleid sieht gar nicht aus, als würde es später mal Drogenbilder machen – krasse Verwandlung!

  17. Sarah sagt:

    Ohh ich liebe solche Erinnerungs Posts. 🙂 Besonders die Bilder mit diesem Pulver sind absolut genial. So ein Shooting steht noch auf meiner Liste 🙂

  18. Alex sagt:

    Schöne Fotos – und schön zu sehen, dass man nicht die Einzige ist, der es so geht. Ich bin zwar immer noch dabei, heraus zu finden, was genau ich eigentlich will (Fotografie wird bei mir immer eine Nebensache bleiben, aber eine wichtige), aber ich kann auch sehen, wie sich meine Bilder im Laufe der Zeit verändert haben. Ich habe lange Fotos auf Tanzturnieren gemacht. Das hat mir Spaß gemacht, aber das ist eben nicht das, was ich will – und da komme ich jetzt so langsam hinter 🙂

  19. Anna sagt:

    Eine tolle Reise durch die Jahre.
    Es ist wirklich toll zu sehen, wie Du dich weiterentwickelt hast und wie Du deinen eigenen Stil gefunden hast.

    Liebe Grüße
    Anna

  20. Helena sagt:

    Wow, das ist interessant zu lesen. Wenn man dich heute sieht und weiß, was für grandiose Fotos du machst, könnte man meinen es ging schon dein Leben lang so. Aber eigentlich war es quatsch von mir das zu denken. Ich seh es ja selbst bei mir – vielleicht sollte ich auch mal so einen Post gestalten. Ist bestimmt witzig das alles selbst noch einmal passieren zu lassen 😀

    LG Helena,
    Life is a Storybook

  21. Mandy Kleinhempel sagt:

    Ich muss sagen, der Text erinnert mich an vieles in meiner Ausbildung zur Fotografin. In einem halben Jahr habe ich diese geschafft und bin unendlich froh mein eigenes Ding zu machen. Raus zu gehen, zu fotografieren und nicht in Massenretusche von Kindergartenbildern zu versinken. Man merkt im letzten Jahr, dass man seinen eigenen Weg gehen sollte und niemand einen in ein Schema drücken kann.

    Sehr schöner Post 🙂

    LG Mandy

  22. Maren sagt:

    Ein schöner Post! Ist wirklich mal interessant, zu sehen, wie sich dein Stil erst entwickelt hat und auch du irgendwann ganz vorne bei den „Basics“ angefangen hast. Ich glaube, das macht vielen Fotografieanfängern Mut.

    Finds allerdings schade, dass du über deinen Fotografiestil schreibst, die Fotos aber (wahrscheinlich fast) alle mit dir als Model sind und daher nicht von dir fotografiert.

  23. Franzy vom Schlüssel zum Glück sagt:

    Danke für diese tolle Geshicht ein Bildern!
    Ich bin begeistert deinen Fortschritt zu sehen 🙂

  24. Andrea sagt:

    Wahnsinn ich musste gerade ein paar Tränchen verdrücken – so ein toller, persönlicher Beitrag von deinem Weg in der Fotografie!

  25. STRASS.com sagt:

    Sehr ehrlicher Artikel.
    Aber jeder hat doch mal kein angefangen #odernichtoderdoch ?
    Es ist wundervoll zu sehen wie man sich selbst weiterentwickelt.
    Fakt ist das deine jetzige Arbeit wundervoll ist hinter der Du dich nicht verstecken musst.

    Deine STRASS.com Redaktionsmädels:)

    www.blog.strass.com

  26. irgendwie anders sagt:

    Du hast vollkommen recht mit dem was du sagst. Fotos sind so viel mehr als nur Fotos. Ich kann da als komplette Amateurin nicht genau drauf eingehen. Aber für mich waren Fotos immer ein Weg, Geschichten zu erzählen. Und nicht durch langweilige Fotoserien, wie es sie in Zeitschriften manchmal zu sehen gibt. Ein Foto muss reichen, um mich und bestenfalls auch andere in etwas zu verwickeln.
    Ich liiebe die letzte Fotostrecke, die du uns gezeigt hast! Wie gesagt, ich habe da eher ein Anfängerauge für, aber in letzter Zeit stehe ich total auf diesen Grunge-Style. Viele Emotionen. Dabei meist eher melancholisch bis depressiv. Und nicht zu viel Farbe. Sehr schick 🙂
    xxx

  27. Stefan sagt:

    Hey Joana,
    wäre es nicht angebracht dem/der Fotografen/in Credits zu geben?

  28. Christina sagt:

    Hi Joana,

    dein Post hat mir besonders gut gefallen, ich konnte mich in vielen Punkten wieder finden – obwohl ich wohl in der Vogue Phase irgendwie stecken geblieben bin 😀
    Ich fotografiere sehr sehr gerne im Studio, ich liebe es mit Licht zu spielen und zu arbeiten und ich bin noch immer dabei, die eingetrichterten Regeln aus der Schule zu vergessen. Dieser Prozess ist echt langwieriger als man denkt. Für meinen Traum habe ich mein geliebtes Nest in Österreich verlassen und bin nach München gekommen. Ich bereue es keinen einzigen Tag!

    Auch ich habe viele Fotos von meinen Shootings, in denen auch die nicht sichtbaren Erinnerungen und Emotionen festgehalten sind.
    Dein Post hat mich wieder daran erinnert. Danke dafür 🙂

    Liebe Grüße
    Christina

  29. georgie sagt:

    Einige interessante Gedanken .. Aber gerade die Fotos zum Thema Sucht finde ich zu langweilig und stereotyp. Es gibt auch subtile Situationen wo sich die Sucht zeigt

  30. Bonnie sagt:

    Dein Beitrag gefällt mir sehr sehr sehr gut.
    Ich habe erst gestern durch alte Galerien von mir geklickt und dachte: Krass, dass diese Fotos ‚erst‘ ein Jahr alt sind. Krass, wie sehr ich mich in dieser Zeit entwickelt habe – obwohl meine jetzigen Fotos denen von damals eigentlich sehr ähnlich sind. Aber die Schritte und Gedanken dahin sind komplett anders.

    Ich finde interessant, was du ansprichst bezüglich der Studiofotografie. Ich habe nämlich auch super oft den Eindruck, dass diejenigen Fotografen, die gelernt haben (die ich kennen gelernt habe), so festgefahren in diesen Ansichten sind. So „So hab ich das gelernt und so ist das auch“.
    Ich bekomm das sogar bei meinen Kommilitonen mit, die immer und immer und immer wieder mit demselben Lichtaufbau kommen wie im ersten Semester O_o
    Oder der Hinweis darauf, dass man irgendwann selbstständig arbeiten muss, und nichts mehr vorgegeben bekommt. Da ziehen viele schnell eine Schnute.
    Ich suche auch immer die Herausforderung, wenn ich fotografiere. Ich geh nicht einfach mehr los und fotografiere ‚irgendwas‘, ich möchte, dass das, was ich mache, irgendeinen Sinn für mich hat 🙂

    Dein Blog ist lovely, hab dich abonniert.

  31. Annka sagt:

    Liebe Joana,

    zuerst einmal Kompliment für diese wunderbare Seite! Ich bin nun schon einige Zeit eine stille Mitleserin hier.
    Doch dieser Post geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf, ich finde es wirklich toll wie du dich mit der Zeit gesteigert und verändert hast.
    Ich möchte dich aber fragen, wie hast du den Entschluss für diese Ausbildung gefasst? (ich habe gehört, dass man relativ wenig Ausbildungsvergütung verdient). Ich frage daher, weil ich auch gerne aus meinem Hobby einen Beruf machen würde. Würdest du dazu raten? A la Fielmannwerbung: „Würdest du es genauso machen?…;)“

    Liebe Grüße

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